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und liebe Geschwister. Behaltet mich in gutem Andenken, wie Euch immer von ganzem Herzen lieben und verehren wird Euer
dankbarer Sohn und getreuer Bruder
Wilhelm Lohberg.
Viertes Kapitel.
Wieder der Fremde.
Wilhelm tauschte stch nicht, als er seinen Aeltern nach Hause schrieb, daß ihm die Bosheit Emil's eher zum Vortheile als zum Nachtheile gereichen werde. Seine Lehrer suchten durch Güte und verdoppelte Freundlichkeit den ihm zugefügten Kummer zu vergelten und vergessen zu machen, und seine Mitschüler, welche stch säst Alle den Vorwurf machen mußten, daß sie in Betreff der Lügen Emil's gar zu leichtgläubig gewesen waren, zeigten sich gegen Wilhelm fortan so herzlich und kamerad- lich, wie es dieser nur wünschen konnte. Emil war wenige Tage nach Abbüßung seiner Strafe nach Hause gereist, und Alle hofften, Wilhelm besonders, daß sie nun in Zukunft nichts mehr von dem Verläumder und Ehrendiebe hören würden. Wilhelm war nach wie vor fleißig und rechtschaffen, that keinem Menschen etwas zu Leide, und sicherte sich dadurch die Liebe und die Zuneigung Aller, die ihn kannten.
Wilhelm war indeß nicht nur fleißig, sondern auch ganz so sparsam, wie er sich das von Anfang vorgenommen, und gegen den fremden Herrn, der ihn in

