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der Prüfungstage: seinen groben Sack, der ihn vor der Kalte geschützt, seine Scherben, die ihm zur Lampe ge­dient, seine schlichten Kleider, die so manchmal bespöttelt worden waren, die Geschenke, womit man ihn am Weih­nachtstage überrascht hatte. Mit Vergnügen betrachtete Wilhelm oft dies Alles, und erinnerte sich dabei der Tage der Entbehrung.

Seinen Freunden in der Noch hing er mit treuem Herzen an. Häufig besuchte er die brave Frau Weber, den guten Herrn Rienäcker und den wackern Herrn Wil- kens, und so oft er kam, wurde er mit herzlicher Liebe empfangen. Manches Stündchen verplauderte er mit ihnen, und nicht selten sprachen sie von der Vergangen­heit, wo Wilhelm noch ein armer Knabe gewesen war. Dadurch geschah es, daß Wilhelm sich seines Glückes nicht überhob, sondern bescheiden blieb und von Herzen demüthig und reich an allen Tugenden, die viel­fach geprüft und als achtes Gold bewährt gefunden waren.

Ich aber frage Euch: Wer möchte nicht sein, wie die­ser arme Knabe, dessen Geschichte ich hiermit beschließe?