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bitng des genannten Vereins am 21. Januar 1863 nicht weniger, als 2i»43 betragen und wonach bis znm 9. August 1864 den Beitrag 1635 Köpfe regelmäßig bezahlt haben sollten. Die'Wochenoersammlungen sollten zufolge dieser falschen Angabe von 800—1000 Mitgliedern regelmäßig besucht worden sein. Ich reiste daher von Frankfurt nach Magdeburg, um dort eine Gemeinde des Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins zu gründen und zugleich das Material zu holen, durch welches ich die Falschheit der Angaben des Verkünders freigemeindlicher Wahrheit konstatircn wollte, beider verhinderten mich die Vorgänge, melche in Folge des Lcbensendes Lassalle's eintratcn, von meinem Material Gebrauch zu machen und den Strauß auszufechten. Denn als ich in der Nacht vom 31. August auf den 1.. September wieder in Frankfurt am Main ankam, fand ich drei telegraphische Depeschen auf meinem Zimmer. Die eine, von dem inzwischen nach Berlin übergesiedelten Baron von Schweitzer abgeschickt und Jean unterzeichnet, lautete:
„L. im Duell verwundet. Geheim batten. Auch meine Adresse."
Die zweite, von eben daher, meldete mir, daß die Wunde lebensgefährlich sei. Die dritte Depesche aber, durch Baron von Hofstetten aus Genf geschickt und von ihm unterzeichnet, enthielt die Worte:
„Höchst traurige Nachricht. Lassalle in Folge einer im Duell erhaltenen Wunde heute gestorben."
Die Gräfin Hatzfeldt erzählte später mir und Andern in Berlin, daß Lassalle, als er an seiner Wunde krank darniederlag, gar Nichts mehr gesprochen habe. Nur einmal, sagte sie, sei er vom Schmerz emporgeschnellt und habe stürmisch zu trinken verlangt. Ihm wurde, wie das bei Duell- verwundnngen zu geschehen pflegt, so viel Opium zur Stillung seines Schmerzes eingegeben, daß er fortwährend davon ganz betäubt war. Obgleich ihn mehrere berühmte Aerzte behandelten, konnte er doch nicht gerettet werden: denn seine Wunde war tödtlich. Auch würde ihm, wenn er genesen wäre, das Leben wohl zur Last gefallen sein, da die Erinnerung an die erlittene Schmach ihm das Dasein verbittert hätte. Als Todestag Lassalle's gilt der 31. August.
Den ersten ausführlichen Bericht über den Hergang des Duells erhielt ich durch Baron von Hofstetten. Nachdem ich nämlich sofort eine Todten- feier in Frankfurt ausgeschrieben hatte, fuhr ich am 4. September nach Leipzig, wohin mich der von Lassalle eingesetzte Vizepräsident rief. Ich hatte vorher zur Einberufung einer Vorstandssitzung ihn aufgefordert. In Leipzig erhielt ich die Nachricht, daß Baron von Hofstetten, von Genf kommend, mich in Frankfurt hatte sprechen wollen, und daß er. als er mich nicht mehr angetroffen, weiter nach Berlin zu Baron von Schweitzer gereist war. Inzwischen hatte sich der Kaufmann Gustav Lewp von Düsseldorf, der Kassirer des Vereins, auch nach Frankfurt, wie ich bei meiner Rückkehr ersah, an mich mir der Aufforderung gewandt, sofort nach Genf zu reisen, um genaue Erkundigung einzuziehen. Sonst liegen folgende Telegramme vor:

