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Jesu, Heiland der Welt! ich liebe dich, weil du mich bis in den Tod geliebt, weil du dein Leben geopfert hast und meine Seele mit deinem heiligsten Leibe erquicken willst. Deine Liebe hat sich am Kreuze allen Menschen mitgetheilt, nun will sie sich ganz in mir vereinigen; soviel Liebe dir die ganze Menschheit schuldig ist für deinen Opfertod, soviel schulde ich allein dir für den Empfang des allerhei­ligsten Sakramentes. O lieber Gast! ich umfange dich, ich bete dich an; ich lebe mehr in dir, als in mir, weil mein Herz sich ganz dir hingibt. Meine Lippen drücke ich an deine Wunden; denn aus ihnen fließt der Quell des Lebens, der einzig den Durst meiner Liebe löschen kann. Nichts mehr soll mich von dir trennen; die Liebe macht dich zu einem Herr­scher, und wo du herrschest, da will ich nicht frei, sondern dir leibeigen sein.

O Gott, du Trost und Erquickung meiner Seele! ich seufze nach dir und Alles, was in mir ist, neigt sich zu dir hin; alles Irdische verachte ich, das Ver­gängliche mißfällt mir, weil du allein der Gegen­stand meiner Freude bist. Du, o Speise der Leben­den, erquicke mich! Du, o Trost der Sterbenden, labe mich! Meine Augen staunen deine Herrlichkeit an und mein Herz verliert sich in deine Lieblichkeit.