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Soviel erlittest du hier für mich, als du am Kreuze littest für die ganze Welt, weil die Liebe zu meinem Heile dich am Kreuze verwundet hat. Die Sünden der Welt haben deine Wunden geöffnet, die Gebre­chen meiner Seele haben deine Wunden vermehrt; soviel Dank ich dir schuldig bin für dein bitteres Leiden und Sterben, soviel schulde ich dir auch für deine Hingabe im allerheiligsten Sakramente. Schmerzlich war wohl dein Tod, für mich aber tröstlich, weil er meine Seele dir genähert hat; du wolltest als wahrer Mensch für mich sterben und als wahrer Gott ewig mit mir leben; ich genieße nun von deiner Allmacht, was deine Liebe mir be­reitet hat. Deine Freigebigkeit hat meine Dürftig­keit bereichert, und wenn ich auch deiner Gnade gar sehr bedurfte, so habe ich noch mehr empfangen; ich besitze dich und mit dir Alles. Der den Ster­nen gebietet, ist bei mir eingezogen; den die Engel auf den Knieen anbeten, der erfüllt mein Inneres; welch eine Wonne, dich zu besitzen und mehr zu er­langen, als man begehren kann! Ich danke dir um so inniger, je weniger ich diese so kostbare Gnade verdiente, und weil du so kräftige Mittel anwendest, um mein Herz zu gewinnen, so widerstehe ich nicht länger deiner so hinreißenden Güte und schenke dir,