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der du mir deine Liebe geschenkt hast, auch meine Liebe. Frage nun nicht mehr, wie einst den Apostelfürsten Petrus, ob ich dich liebe. Herr! du weißt es, daß ich dich liebe; ganz und gar übergebe ich mich dir, der du in deinem Edelmuthe dein Leben für deine Freunde hingibst. Schalte und walte in mir, wie in einem Hause, wo Alles dir gehört, wo du unumschränkter Herr und König bist. Nun begnüge ich mich nicht mehr mit dem Versprechen, dich nimmer beleidigen zu wollen und deiner Gerechtigkeit Genugthuung zu leisten; alle inneren und äußeren Güter gebe ich dir hin, auf daß du darüber verfügest und ich sagen kann: Christus ist mein Leben.
Weil du aber ganz mir gehörst, weil ich mit deiner Unschuld bekleidet und mit deinen Schätzen bereichert bin, so verbinde ich deine unendlichen Verdienste mit dem Heller meiner Buße und opfere beide dem himmlischen Vater auf, der jetzt im vollsten Sinne mein Vater ist, da ich mit dir, seinem Sohne, Eins ausmache. Bitte ihn nun, o Jesu! mit mir und für mich, daß ich ihn fortan über Alles liebe und dem Nächsten um seinetwillen Gutes thue; erlange mir Weisheit, damit ich die Abscheulichkeit der Sünde, die Schönheit der Tugend recht erkenne
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