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und mich bessern, will mich immer gut aufführen, und thun was vor Gotr und Menschen recht ist, so wird meine Seele sich freuen, und immer froher und starker werden, welches mir dann ein Zeichen ihrer guten Gesundheit ist»

Der trübsinnige Sohn.

Es lebte einst ein reicher Mann, der befaß viele Herr? liche Güter und schöne Garten und ernährte mancherley Thiere, einige zum Nutzen und andere zum Vergnügen. Auch hatte er einen Sohn, den seine Seele liebte. Diesen sendete er in die Fremde, daß er Wissenschaft einsammelre und geschickt würde in allerlei) Weisheit und Künsten. Nach einigen Jahren kehrte er wieder zur Heimath. Da freute sich sein Vater sehr, und stellete ein Fest an. Aber der Sohn wandelte mnßmüthig einher, und der Gram wohnte in seinem Herzen. Denn er dachte in sich selber: Mein Vater liebet mich nicht und wird mich versäumen.

Da ward' der Vatek betrübt und wunderte sich und sprach: Mein Sohn, wandle doch nicht so trübsinnig, und laß nicht langer den Kummer in deinem Herzen wohnen. Wie sollte ich dein vergessen und dich versäumen! Siehe, ich ernähre so viele Diener, und allerlei) Thiere, wie sollte ich denn dich verlassen, der du meines Geschlechts bist? Also sprach der freundliche Vater.' Aber der Jüngling kehr rete sich vou ihm, und senkte seine Augen zur Erde, und wandelte trübsinnig, wie zuvor.

Da führete ihn der Vater hinaus in den herrlichen Garten in eine Laube auf der Anhöhe, und sprach: Siehe, du liebtest von Jugend auf die Schönheit der Schöpfung und die Herrlichkeit des Feldes. Da habeki wir dir zur Freude diese Laube erbauet, daß du rund um dich herschauen, und dich freuen mögest. Am Fuß des Hügels fließet das Bächlein, und die Nachtigallen singen hier und bauen ihre Nester, und die Herrlichkeit des Frühlings glänzet nirgends schöner, denn hier. Darum sey fröhlichen MurheS und gu­ter Dinge, mein Sohn! Also sprach der freund liche. Vater»