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Lene Briefe, deren Inhalt aus dem praktischen Leben genommen ist, lesen und gelesen haben." Darum dürfte sich derBriefschüler" auch zu einem recht passenden und nützlichen Lesebuche für fleißige Kinder außer der Schule, überhaupt aber zur Aufnahme in Schulbiblio- theken eignen. Auch zu Geschenken für junge Leute, die aus der Schule entlassen werden, möchte das Buch nicht ganz ungeeignet sein, und namentlich deshalb hat der Verfasser dem Buche einen mehrfachen Anhang beigefügt, um dasselbe gleichsam zu einem kleinen Handbuche für den jungen Landmann, Handwerker rc. zu machen, aus welchem er sich Raths erholen kann über die gewöhnlichsten Fälle, die ihm beim Briefschreiben, beim Versenden rc. der Briefe Vorkom­men möchten.

DerBriefschüler" ist übrigens seit 1841 nach und nach aus den Vorbereitungen auf die Stylstunden in den mir anvertrauten Klassen entstanden; daher dürste er sich auch vor vielen ähnlichen Büchern eines wesentlichen Vorzuges rühmen können, und zwar des Vorzuges: Alle Briefe sind, bis auf höchstens achtzehn, Original arbeiten. Aber auch bei den sechzehn bis achtzehn aus andern Büchern entnommenen Briefen ist alles ehrlich zngegangen, denn der Verfasser hat stets die Quelle, aus der er schöpfte, gewissenhaft angegeben. * vor der Nr. deutet an, daß der Brief aus Beumer's klei­nem Schriftenleser entlehnt ist, und 1 vor der Nr. ist daö Zeichen, daß der Brief Wurst's Handbuch zu Stylübungen entnommen wurde. Der mein Buch benutzende Lehrer darf also nicht fürchten, auf jeder Seite (wie das bei so vielen derartigen Werken der Fall ist!) alte Bekannte zu treffen, die ihm schon vor vielen Jahren bald in diesem, bald in jenem Briefsteller, ja wohl schon in zwei, drei Briefstellern zugleich durch die Hände gelaufen sind.

Auf einen möglichst fließenden und reinen, dabei aber durchaus einfachen und ganz natürlichen Styl ist der Verf. sorgfältig bedacht gewesen, damit die Briefe, so viel als mög­lich, dem BeisatzeMuster"briefe entsprechen. Ueber den