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Styl der Kinderbriefe in der 1. Abth. wolle man nicht mit dem Verf. rechten. Es ist schwer, hier den rechten Ton zu treffen. Ich dachte freilich, was ich in Abtheil. I. gebo­ten habe, dürfte nicht ganz unbrauchbar fein. Um aber jeder: Falls keinen schiefenUrtheilen ansgefetzt zu fein, nannte ich die 110 Briefe der 1. Abth. nichtMuster-" sondern einfach: Kinder briefe.

Die zu der: Briefen gewählten Themata rvird man so hoffe ich zuversichtlich durchweg praktisch und für die Jugend der unten: und inittlern Stände paffend und brauch­bar finden. Die meisten der Briefe sind ztvar zu Aufgaben für Knaben herechnet, doch wird in sehr vielen Briefen häufig, nur dieses oder jenes Wort, dieser oder jener Neben­umstand eine kleine Acnderung bedürfen, und der Brief ist auch zu einer Aufgabe für Mädchen passend, und so um­gekehrt. .

Unerwähnt will ich ferner nicht lassen, daß ich bemiiht war in der Aufeinanderfolge derBriefe eine Stufenfolge vom Leich­tern zum Schwerer::, vom Einfacher:: zum Gehobener:: zu bezwecken, und zwar so, daß dieses Fortschreiten vom Leich­tern zum Schwereren in j e d er e i n z e ln e n U n t e r abthcilung möglichst beachtet ist. Es erleichtert dieser Umstand hoffent­lich dem Lehrer die Handhabung des Buches.

Der fünffache Anhang ist gewiß sehr vielen willkommen.

Wenn ich endlich noch meinem theuern Jugendfreunde, dem C a n t o r G e o r g i in O e l s n i tz im Voigtlande, für die strenge Durchsicht des bei weitem größten ThcileS des Ma- nuscripts hiermit öffentlich meinen wärmsten Dank aus­spreche, so ist das freilich nicht im Sinne meines Freundes, ivohl aber auf lautes Verlangen meines Herzens gehandelt.

Zum Schluffe gestatte man dem Verf. noch, den gewiß verzeihlichen Wunsch aussprechen zu diirfen: Möchte die Lehrerwelt diesem Buche eben so viel Gutes nachsagcn, wie meinen anderen Schriften!

Kirchberg, den 5. Mai 1847.

Gg. A. Winter.