von jeher Gottesgaben genannt. Eine solche ist diese Schrift, darum heiße sie auch so. Heißt sie aber mit Recht so, dann wird sie auch den armen Gemeinden wiederum ftomme Geber wecken; und nicht nur dieß, sie wird auch durch ihren Inhalt Geber und Empfänger geistig vereinen und beleben in dem Gedanken, daß wir Alle Glieder eines Leibes sind, dessen Haupt Christus, der das Leben in sich selbst hat. Und so wird diese Schrift, so Gott will, der Ausgangspunkt einer geistigen Verbrüderung zu guten Werken werden und damit eine Art „Buch des Lebens" seyn. Gern werden die geistlichen Vorstände der dabei interessirten Gemeinden es übernehmen, für ihre Wohlthäter zu bestimmten Zeiten das heil. Meßppfer darzubringen, so wie auch die Geber ihre Gaben mit Segenswünschen und Gebeten für die Empfänger begleiten werden. Der heil. Franz von Sales, der, obwohl er nicht über Meere schiffte, doch ein großer Missionär war, sey der Patron dieses Werkes. Jeder aber, der daran Theil nimmt, gedenke des apostolischen Wortes; „Weder der, welcher pflanzt, vermag etwas,

