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Nicht immer sind wir in unseren Kümmernissen geneigt, Trostgründe anzunehmen von Denen, welche in einem ruhigen gleichmäßigen Leben, als in einem gewohnten Zustande, von den Leiden der Menge un­berührt bleiben. Es widersteht unsrer Schwachheit, zu begreifen, daß man von nicht erlebten Prüfungen richtig zu uns sprechen könne. Ist uns ein Fremder nicht immer ein wenig Verdächtig? Die Leiden drücken den Seelen, von denen sie empfunden wer­den, ein gemeinsames Gepräge auf. Hier finden sie die Sprache ihres Vaterlandes wieder.