Als ich neulich in der englischen Zeitschrift Dublin Reriew (Nro. XIII. Zahrg. 1839. Vergl. Sion ^iro. 142 dess. Zahrg.) über den hochseligen Bischof Sailer die Bemerkung fand, „die Schönheit seines Genius, die Anmuth seiner Frömmigkeit und die Grazie seiner Schreibart hätten ihm den Namen des deutschen Fenelon erworben," da erinnerte ich mich, vor einigen Zähren Studien zu einer Biographie Sailers gemacht zu haben, wobei ich so glücklich war, noch ungedruckte Papiere des großen Verstorbenen benutzen zu können. Ich öffnete meine Mappen, musterte meine Versuche, ordnete meinen Vorrath: so entstanden nachfolgende Mittheilungen, die gar vielen Lesern willkommen seyn dürften; denn sie gelten einem Manne, dessen Name im Zn- und Auslande einen guten Klang hat und der, wenn er noch lebte, zur Frage der gegenwärtigen Zeit nicht schweigen würde.

