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hatte, in Ingolstadt. Dies; geschah im November 1799. Im 'Zahre 1800 wanderte er dann mit der ganzen Universität von Ingolstadt nach Landshut, wo er als ordentlicher Professor der Theologie über Moralund Pastoralthevlogie, Homiletik und Pädagogik las.
Inzwischen verbreitete sich sein Ruf durch alle Lande; von allen Seiten her knüpften Gelehrte, nicht minder fromme Seelen aus allen Ständen, engere Verbindung mit ihm an. Aber je weiter sich sein Einfluß erstreckte, desto mißtrauischer wurde er von anderen Seiten her beobachtet. Manche wollten in ihm den Heerführer eines immer bedenklicher werdenden Mysticismus erblicken. Er schwieg dazu, so lange er keine besondere Aufforderung zum Reden hatte; als aber die gegen ihn erhobenen Anklagen selbst bis nach Rom drangen, gedachte er des Wortes Salo- mo's, daß es eben so eine Zeit züm Reden wie eine zum Schweigen gebe. Er erklärte öffentlich als Mitglied der katholischen Kirche, als Priester, als Doctor der Theologie, als öffentlicher Lehrer derselben , wie auch^als Schriftsteller, daß er der heiligen katholischen, apostolischen, römischen Kirche mit der Pietät eines Sohnes anhange, und es sich zur Ehre rechne, der katholischen Wahrheit mit voller Ueberzeugung zuge- than zu seyn; daß er ferner alle Grundsätze, Maximen, Lehren der Pseudomystiker verdamme, alle Grundsätze nämlich, die das gläubige Gemüth von der gesunden Vernunft zu den Täuschungen der Phantasie, von dem Geiste der Universalkirche zum Privatgeiste, von dem Gehorsam gegen geistliche und weltliche Obrig-

