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bewegt zu werden. Es ist dieß eine von dem ge­meinen Denkvermögen verschiedene dasselbe weit überstrahlende Fähigkeit, und wo sie zur Entwick­lung kömmt, da bewegen sich ursprüngliche Kräfte. Aber diese Entwicklung geht selten vor sich ohne schmerzliches Ringen des Geistes, und eben weil die Geburt ins göttliche Leben, wie jede Geburt, eine schmerzliche ist, schließt man sich gern an Solche an, von denen man glaubt, daß sie das Gleiche empsin- den und erleben. Männer wie Boos, Goßner u. s. w. waren jedenfalls begabte Naturen, und Augenblicke, in denen das Wehen des göttlichen Geistes sie be­wegte, braucht ihnen niemand abzusprechen. Sailer mochte sie gesehen, gehört haben in solchen Augen­blicken und darum ihnen vertrauen. Dazu kamen wunderbare Erweckungsgeschichten, sehr specielle Er­fahrungen, und was sind nicht solche zu wirken im Stande? Es hat sich freilich später gezeigt, daß das Treiben jener Männer weder so apostolisch noch auch nur so sittlich war, wie Sailer voraussehre; aber auch Das ist gewiß, daß er mehr und mehr sich los sagte von Freunden, deren Richtung sich nicht be­währte, oder gegen solche, die ein ungeläuterter Eifer dahin riß, im kirchlichen Sinne warnend und zurecht­weisend verfuhr.

Hiermit sind wir da angelangt, von wo aus die nun folgenden Mittheilungen verständlich seyn werden.

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