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die ich nachzuschlagen weder Zeit habe, 'roch Be- dürfniß fühle. —
Zweitens:
Unter dem ausgearteten Mysticismus wird man wohl nichts Anderes verstehen
als eine Innerlichkeit des Christenthums, die sich von der äußern Kirche trennt und eine besondere Scheu vor der römisch-katholischen Kirche zu haben scheint.
Nun, diesen ausgearteten Mysticismus hasse und verabscheue ich von ganzem Herzen, habe ihn nie gelehrt, nie unterstützt, sondern bei jedem Anlaß mich dagegen erklärt, davor gewarnt, wie dies bey- liegende Worte an meine Schüler beweisen, die ich im Jahre 1794 drucken ließ und bis 1817 unter meinen Zuhörern vertheilte. *) Einen solchemausgearte- ten Mysticismus auszubreiten, habe ich nie einen Fuß aus dem Hause gesetzt, auf meinen Reisen nie ein Wort dafür gesprochen. Meine Herbstreisen gingen meistens in die Schweiz, wobei ich keine andere Absicht hatte, als bei einem katholischen Pfarrer am Lucernersee auszuruhen; denn da ich die ganze Moral, die ganze Pastoral mit Homiletik, Liturgie, Katechetik, die Pädagogik, die Religionslehre für sämmt- liche Akademiker zu lehren habe, da ich alle 14 Tage eine Predigt in der Universitäts-Kirche zu halten und viermal in der Woche Privatunterricht zu geben
*) Siehe oben Seite 35.

