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Ad octavum respondit.

Ich bemerke, daß mir mehrere Personen gesagt, und, wenn ich nicht irre, unser Selige selbst, seine verehrlichen Eltern hätten ihn verheirathen wollen, und er habe auch, um ihnen gehorsam zu seyn, einem Fräulein seine Aufwartung gemacht; ich glaube aber, daß er eigentlich nur abgewartet, bis die gött­liche Vorsehung ihm die Wege eröffnet, auf denen er seine Absicht, sich völlig dem geistlichen Stande zu widmen, ausführen konnte. Denn er hat zu glaub­würdigen Personen und auch zu mir gesagt, daß, wenn er auch Erbe eines Herzogthums gewesen, er sich doch nichtsdestoweniger der Kirche zugewandt haben würde; so sehr schätzte und liebte er diesen Stand, den er niemals bereute gewählt zu haben. Er theilte seinen Entschluß dem hochwürdigen Herrn Ludwig von Sales, seinem Vetter, mit, einem Manne, der immer unter dem Clerus der ganzen Diöcese in hoher Achtung und ausgezeichnetem Rufe gestanden, und von dem ich oben schon gesprochen habe. Die­ser versicherte auch auf Befragen nach dem Tode unsers Seligen, derselbe sey sehr entschlossen ge­wesen, den geistlichen Stand zu erwählen, welchen Widerstand auch seine Herren Verwandten ihm ent­gegensetzen würden.

Besagter Herr von Sales, sein Vetter, ver­schaffte ihm auch, als er ihn beharrlich in feinem Entschlüsse fand, der Kirche zu dienen, die Würde eines Probstes der Kathedrale, die gerade damals er­ledigt war. Als die Papiere ausgefertigt waren, er-