mit Gefahr des Lebens geschehen. Denn es war das Erstemal, daß man dieß gethan und das Kreuz öffent­lich in Thonon gezeigt hatte. Weder der Küster, noch irgend ein anderer Katholik von Thonon wollte das Kreuz vor der Processton hertragen, aus Furcht um­gebracht zu werden; der Selige mußte es von Einem seiner Leute tragen lassen, und so ging er voran und die Katholiken folgten ihm und beteten Litaneien mit einer solchen andächtigen Bescheidenheit und Majestät, daß Herr Ludwig von Sales, sein Vetter, der dazu kam, höchlich gerührt und erbaut wurde, wie er mir gesagt hat.

Dreizehnter Artikel.

(Das Buch von der Fahne des Kreuzes.)

Ad decimum tertium respondit:

Ich sage, daß unser Selige ein Buch verfaßt, das er betitelt: die Vertheidigung des Kreuzes. Id- Habe es gesehen und gelesen. Es war eine Wider­legung der Lügen und Lästerungen, die ein Genfer Prädikant gegen das allerheiligste Kreuz ausgestreut. Dieß Buch wurde zur Zeit des Hinscheidens des se­ligen Prälaten von einigen französischen Bischöfen wie­der ausgesucht. Und dieses ist wahr, notorisch und öffentlich.

Vierzehnter Artikel.

(Fortsetzung von der Mission in Chablais.)

Ad decimum quartum respondit:

Id- sage, daß Alles gewiß und wahr ist, nach­dem, was ich von Augenzeugen und glaubwürdigen