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gen Glaubens, deren Verständniß, wie Jedermann glaubt, ihm in einer seltenen Vollkommenheit gegeben war. Eines Tages, als er mir hierin eine Unterwei­sung gab, sagte er mir wunderbare Dinge über die Vortrefflichkeit des heil, katholischen Glaubens und fügte hinzu: Gott habe ihn mit viel Einsicht und Kenntnissen für das Verständniß der Geheimnisse un- sers heiligen Glaubens ausgerüstet; und er vermeine wohl, den Sinn und die Absicht der Kirche bei den Geheimnissen zu fassen, die sie ihren Kindern zu glau­ben verhalte. Auch konnte man keine Seele finden, die inniger verbunden gewesen wäre mit dem Glauben der heiligen Kirche, als es die seine gewesen. Ich weiß, daß dieser Selige ihr mit höchst zärtlicher Liebe zu- gerhan war, und daß er sie ehrte, und ihr bis in der geringsten ihrer Anordnungen Folge leistete.

Die Gelehrten, die mit ihm umgingen, haben gesagt, Gott habe seinen Geist mit großer Klarheit und mir ganz außerordentlichen "Kenntnissen zur Er­klärung der schwierigsten Stellen der heiligen Schrift erfüllt, die er mit so großer Leichtigkeit darlegte, daß. die Gelehrten und das einfältige Volk zugleich voll­kommen befriedigt wurden. Der hochwürdige Pater Dom Johann von St. Franciscus, General der Feuil- lans, der hochwürdige Pater Ludwig de la Riviere, Minorit, der ehrwürdige Philibert von Bonneville, Provincial der ehrwürdigen Patres Capuziner, bezeu­gen diese Wahrheit öffentlich in den Schriften, die sie über sein Leben'herausgegeben.

Zch für meinen Theil habe klar erkannt, daß