Ich weiß auch noch, daß er einem andern Fräulein, welche befürchtete, nicht so viel zu haben, als die Ausstattung ins Kloster hier erforderte, dieselbe versprach, indem er ihr sagte, ste solle sich nicht kümmern; er werde für alles sorgen, und auch für die Pension des Jahres ihres Noviciats.
Beseelt von dem Wunsche, dem Nächsten Gutes zu thun, bot der Selige auch sein ganzes Silbergeschirr als Lösegeld für einen, von den Türken gefangenen, Maltheserritter an, der aus diesem Lande gebürtig war, und der Familie Cherester zugehörle.
Zch erinnere mich noch, daß unser Selige in einem Zahre, als großer Getreidemangel im Lande herrschte, und die Theurung groß war, eine große Menge Getreide durch die Beichtväter austheilen ließ, welche die Bedürfnisse der Einzelnen kannten.
Auf der letzten Reise, die der Selige nach Piemont machte, verehrte ihm Zhre fürstl. Durchl. die Prinzessin von Piemont, "einen schönen kostbaren Diamanten. Und der Selige sagte: das soll unfern Armen zu gut kommen!
Eimges von dem oben Gesagten habe ich von ihm selber und von glaubwürdigen Personen, auch find es Dinge, die meist notorisch und öffentlich find.
Zch wiederhole diese Wahrheit, daß die Almo- sen und milden Gaben, die der Selige von aller Art seinem Nächsten zukommen ließ, so zahlreich und so groß sind, daß, wenn man sein geringes Einkommen bedenkt, dieselben fast unglaublich er-

