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sehung Gottes; ich schweige und pflichte Ihrer An- sicht und Ihrem Rache bei.

Der Selige sagte, man müsse wünschen, daß Zeder in seinen Unternehmungen und äußern Verrich­tungen glücklicher sey, als wir, z. B. wenn es sich darum handelt, gut zu predigen, wohl zu sprechen, zu schreiben rc. rc.Denn, sagte er, die Demuth muß uns in allen Dingen, die uns nicht nothwendig sind, um an Gnade zuzunehmen, zu nichts werden lassen/'

Eines Tages, als er von der Predigt kam, die er vor einem großen und ausgezeichneten Auditorium gehalten, fragte ich ihn, ob er mit seiner Predigt zu­frieden sey?Nein, sagte er, aber was liegt dar­an?" denn er bekümmerte sich nicht um das Urtheil. der Welt.

Er wollte nicht demüthig erscheinen, aber er wollte für einen geringfügigern Menschen gehalten seyn, als wofür man ihn schätzte; weshalb er mir ei­nes Tages zur Antwort auf einen Brief schrieb und mir sagte: er sey, nachdem er denselben gelesen, ei­nige Mal, die Augen voll Thränen, in der Stube auf und ab gegangen, und habe erwogen, was er sey im Vergleiche mit dem, was man von ihm halte; und er fügte bei, wir sollten Mts nicht höher vor den Menschen schätzen, als wir vor Gott wirklich sind.

Die Lobsprüche, besonders solche, die ihm öffent­lich ertheilt wurden, konnte er nicht leiden. Ein gro­ßer Prälat (Peter Canus, Bischof von Belley) und- ein ausgezeichneter Klostergeistlicher (der Pater