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das Herz dessen, der von der Kirche aus eigener Schuld abgefallen, für die Gnade des heiligen Geistes ebenso empfänglich wäre, als das des bloß in Finsterniß Schmach­tenden, es wäre doch leicht begreiflich, warum die Kirche reichere Früchte ärntet bei den Heiden, als bei den Ab­trünnigen.

Jedoch auch Unter diesen erringt sie mit Gottes Gnade und durch unermüdete, nie verdrossene Arbeiter, die im­mer wieder ihr Netz auswerfen, so oft sie es auch leer ge­funden, wenn gleich nicht so glorreiche, doch immer uner­meßlich, werthvolle Erfolge.

Und wenn auch alle ihre Bemühungen in dieser Bezie­hung fast gar keinen sichtbaren Erfolg gehabt hätten, wer wollte ermessen den Segen, den sie im Stillen gewirkt ha­ben, durch Belehrung der Kleinen, durch Bekehrung der Sünder, durch Weckung des Bußfinns, durch Tröstung der Kranken, durch Spendung der Sacramente, durch Erbau­ung und Kräftigung Aller.

Ja, er hat sich reichlicher ergossen, dieser Segen, wie in die Herzen der Missionäre, so auch in ihre Worte, die sie mit herrlichem Beispiel befruchteten. Viele Seelen find der Kirche, viele dem Himmel gewonnen worden, aber auch viele Missionäre haben sich die Palme redlicher Kämpfer ver­dient, viele haben sich dem Herrn geopfert, sey es in den Anstrengungen im geistlichen Wirken, sey es am Todesbette der Pestkranken, sey es in den Verfolgungen, die über sie hereinbrachen. Und nicht nur sie, auch mancher Bekehrte war, der für den Glauben Alles, selbst das Leben hinge­opfert hat, oder zum Opfer bereit gewesen.

Wenn übrigens dieso Missionen an Großartigem und Stauneuswerthem noch so weit nachstünden, so müßten sie je­denfalls für uns, die wir die gereiften Früchte derselben