62

traurig und zu qusgebreitet. Hritt man Pi mit Feinden in verdächtige Unterhand- b lungen, laßt man sich mir Geld beste- a chen, biethet man ihnen Vortheile an, si übergibt man sich ohne Noth und Ge- fl genwehr, offenbart man geheime Sa- d chen, wie viele Ilbel stiftet man da- £ durch ! Auf diese Art wurden die schon- . s> sten Reiche erobert, geplündert, ver- u wüstet; die stärksten Festungen gerie- t then in die Hände der Feinde, viele \ Volker wurden um ihre Freyheit ge- $ bracht. Und wie Viele wurden in (j die Dienstbarkeit geschleppt! wie viel i Blut wurde unter den Unschuldigen i vergossen! Was Tausende gut machen, i zerstört der Verrather oft in einem ;

Augenblicke. Konntest du ein solches c

Unheil anrichten? Würde dein Ge- l wissen auch nur Einen Augenblick mehr ruhen? Ewige Vorwürfe würden dir , deine Tage verbittern, und die Nach- i welt würde noch deiner Asche fluchen. !

Der Verrather wird ein Gräuel i vor Gott, vor seinem Nächsten, selbst