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vor seinen Feinden. Gott laßt eS zu, daß das Gewissen eines VerrätherS auf tausend Arten gefoltert wird; er stirbt oft eines grausamen, schimpflichen Todes. So wurde Absalon, dieser schändliche Verräther, mit drey Lanzenstichen getödtet. Das fügte Gott so; denn sein sanftmülhiger Vater wollte es nicht. — Achitophel, dieser treulose Rathgeber, hat sich selbst er- henkt , wie späterhin Judas, der Verrather Jesu. Jason, der sein Schwert gegen seine Brüder wandte, hat am Ende seiner verrätherischen Nachstellungen nichts als Schimpf davon getragen; er wurde von einem Orte zum andern getrieben, und blieb am Ende unbeweint dahin geworfen. Dies war sein Lohn!
Die Verrätherey sieht man nicht nach. Gegen andere Missethater trägt man eher Mitleiden. Verblendung, Leidenschaft, Unvorsichtigkeit haben oft einen Theil der Schuld daran. Die Verrathrrey ist vorgenommene Bos-
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