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zugänglich, und er war nicht fähig, das Band, welches ihn an Loysa knüpfte, zu zerreißen. Lag darin ein Verbrechen, so war es ein allgemein menschliches, nicht bloß das seinige.

Der Zufall schien es über sich genommenzu haben, dieser seiner Vetrübniß ein Ende zu machen.

Tante Veronika war eines Tages im Hospiz des heiligen Geistes langer als gewöhnlich zu­rückgehalten worden, und hatte den Gottesdienst in der Santa Maria Maggiora versäumt. So konnten die Liebenden manche Stunde lang un­gestört ihr Herz vor einander ausschütten am Fuße des Altars, ohne gestört zu werden. Un­vorsichtig genug hatte der Pilgrim die Kirche nicht einmal zur Vesperzeit verlassen und kniete noch immer neben dem jungen Mädchen. Die Schaar der Gläubigen hatte die Kirche längst verlassen, und beide Liebenden waren allein noch dort. Nie waren ihre Herzensbewegungen zärt­licher, nie ihr Blick so sprechend gewesen; ihre Seelen stimmten zusammen, gleich zwei harmo­nischen Lyren, und beider Leben war verschmolzen in sanftglühender Innigkeit. Und doch lag Me­lancholie in ihrer Freude, ernst war selbst die

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