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Als aber Szapäry hoch und theuer schwur, daß er Wahrheit spreche, da seine Religion ihm die Ver­geltung des Bösen durch Gutes befehle, da krümmte der Türke sich zu seinen Füßen. Deine Milde ist zu spät rief er, denn um den drohenden Martern zu ent­gehen, habe ich Gift genommen; o lasse wenigstens mich Reuigen als Christ sterben, da dein Glaube so erhabene Tugend lehrt.

Vergebens bemühten sich die schnell herbeygerufe- nen Ärzte der Wirkung des Giftes zu steuern, doch wurde Hamsa Bey noch getauft. Szapäry war sein Pathe, und folgte als erster Leidtragender gerührt der Leiche seines grausamen Peinigers.

Von Rom aus erhielt der hochherzige Ungar den Spornen - Orden, der Kaiser erhob ihn in den Frey­herrnstand, er wurde Vice-Gespann des Wieselburger Comitats, Vice Judex Curicie, erwarb bedeutende Güter mit den Geldern, welche die Liebe zur Befrey- ung des Helden zusammengetragen hatte, und ward so der Ahnherr eines Grafenhauses, welches ruhm­voll glänzt in der Geschichte des Vaterlandes.

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