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„Könntest du zweifeln? Können wir den Feinden nicht ein viermahl größeres Heer entgegen stellen, steht nicht der Kern der kriegerischen Moslems dieß- mahl unter deinem Befehle, und solltest du dich nicht von der heißen Kampfbegierde aller deiner Streiter^ überzeugt haben?"
„Und doch ließ ich^die Hälfte meines Heeres ruhig die Hände in den Schooß legen, stünde nicht ein einziger Mensch, den ich Haffe, mir gegenüber; mit ihm ist das Glück; er allein wiegt taufende und tausende seiner Streiter auf/'
„Ich weiß, wem du meinst, es ist Hunyady" — O wie der Nähme dieses Gehaßten meine Seele durchbebt. Du weißt, daß seit jeher kühner Muth mich beseelt, daß ich furchtlos stets dem Feinde un- ter'S Auge trat, aber dir fey eS gestanden, dieser Hunyady ist für mich ein geistiges Phantom, das mein Herz erschüttert."
„Und dieser Einzelne soll nicht zu überwinden seyn? Wahr ist's, sein Heldenmuth, seine Gewandtheit, sein Scharfblick erregen Bewunderung und Achtung; der Schrecken geht vor ihm her, der Sieg ijj tritt in seine Fußstapfen."

