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Hartmann in seinem Gasteropoden-Werk fuhrt über deren Vorkommen in Bünden speciell noch folgendes an:

Seine beiden Haupt-Abarten, Helicogena Gesneri sowohl als i/. rustica kommen in Bünden ir grösster Mannigfaltigkeit der Zeichnung und Form vor; 1. c. p. 102* 5 )

In Bezug auf Grösse bietet der Calanda, sowohl die Vättiser als Churer Seite Ausgezeichnetes dar; das grösste Exemplar der Hartmannschen Sammlung von der Vättiser Seite ist 5 Cent. 6 Mm. hoch, 4 Cent. 3 Mm. breit; und ein Stück der Scheuch- zerschen Sammlung vom Churer Calanda ist um 2 Mm. höher; 1. c. p. 106.

Die Annahme aber, dass die Grösse der Schale mit der Höhe des Standortes iwachse, könne nur für besonders begün­stigende Stellen gelten, indem bereits im Rheinwald bei 5000' Höhe wie in den Appenzeller Alpen die Schneke an Grösse bedeutend abnehme; ebenso bei Airolo im Kanton Tessin nach Prof. Mousson. s. p. 106, 6 )

Die Bänderstellung betreibend sei auch in Churrhätien wie überall 12345 vorherrschendwas gewöhnlich für 4bandig genommen werde. Diese pseudo-vierbandige Schneke komme in Bünden auch ausgewachsen in ungemeiner Schönheit, oft mit messerscharf abgeschniltenen Bändern vor. Von weitern Bän- derstellungen sagt er p. 104: Bei 12345 und 12345 ergebe

ä ) Hartmann 1. c. p. 103 sagt noch in einer Anmerkung: Die var. Gesueri finde sich mit ihrer hellen Grundfarbe und dunkeln Bin­den so schön, dass sie der Helicogena lucorum der Levante nicht nachstehe und das junge Individuum vom Saleve, das Hr. Prof. Studer in Erstaunen sezte und die Verwirrung mit lucorum und ligata veranlasste, sei lange nicht so schön, als viele Exemplare aus Bünden.

*>) Auch schon bei Tarasp, s. oben pag. 74, das doch je nach der Stelle 1 bis 2(X)0 und noch tiefer liegt als das Rheinwald, fand Hr. Mousson diese Schneke klein und dünnschalig.

') Die Bänder werden also nach dem Bau der Gewinde und nicht vom Nabel aus gezählt wie Seite 74 geschehen.