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sich oft der Fall, dass eine feine, zuweilen doch sehr dunkle Mittellinie auf der hellen Trennung der Bänder durchziehe und solche Exemplare habe er vornehmlich aus Bünden, namentlich von Chur durch Herrn Scheuchzer erhalten. Diese Zwischenräume spielen bei den Churrhätischen oft sogar eine sehr bedeutende Rolle und gelten, indem sie auch bei schmal geban- deten 12345 Vorkommen, beinahe selber für Bänder. Die Scheuchzer’sche Sammlung enthalte Beispiele, wo in dieser Weise 7—8 Bänder gezählt werden könnten, die Linien mit' bezeichnet also z. B. 123'" 4'5 u. s. w.
Die genannte Sammlung enthalte endlich noch das seltene Beispiel, dass ein 12345 gebandetes Stück in dem ziemlich breiten Mittelraume auf dem Rücken ein wirklich dunkles scharfes Band von beinahe 2'" Breite trage.
a. var. quinquefasciata Charp,
In der Umgegend von Jenaz im Prättigau im Decbr. 1848 2 ausgewachsene Exemplare.
Auch Herr Hartmann 1. c. p. 103 gibt an. dass diese var. in Bünden sich finde.
b. yar. contraria Fer.
ln der Umgegend von Malans nicht gar selten; besonders wenn man die sog. Schnekengärten etwas durchmustern will.
c. var. scalaris.
Im Mai 1840 fand mein Bruder Rudolf in unserm sog. Lehengarten (Baumgarten) in Malans ein Stück von 57 Millim. Höhe und 37 Mm. grösste Breite. 8 )
Zwei kleinere Stücke, wovon das eine durch sehr tiefe Naht sich auszeichnet, wurden 1845 in einem Schnekenstand bei der obern Zollbrücke gefunden.
8 ) Brieflich bemerkte mir Hr. Hartmann, dass diese Sealaride vorzüglich schön und merkwürdig sei wegen ihrer seltenen regelmässigen Abstufung bei solcher Höhe.

