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meist gering, und das Gelbe verdrängt öfter das Braun und die Binde selbst, so z. B. an Stücken von Luzein, aus den Bergwiesen oberhalb Pany, von Davos und aus der Maienfelder Alp Jäs, oberhalb Stürvis, 6500' über Meer; viel seltner findet man Schalen von ganz brauner Färbung, ohne Gelb, wie 2 Exemplare von Luzein in meiner Sammlung»
Bei einer Unzahl dieser' Gehäuse, ja manchen Orts wohl bei den meisten, sind der Wirbel, die ersten Umgänge, manchmal die ganze Schale von der Epidernis entblöst, abgerieben, von kalkweisser Farbe; siehe solche aus dem Malanser Ochsen- älpli und andern Orts.
In seinen brieflichen Bemerkungen theilt H«rr Hartmann noch mit, dass er ziemlich dunkle Exemplare, fast ganz wie arbustor. vulgaris , nur kleiner, von Herrn Scheuchzer von Luzein und vom benachbarten Pfäfers erhalten. In grosser Menge dagegen in oben bemerkter Weise habe ihm Herr Pfr» Felix solche von Nufenen und aus dem Rheinwald überhaupt mit der Angabe 5800' und 6000' über Meer zugesandt; und ebenso noch ganz als subalpina von den Yalser Alpen, 6500' hoch» b. var. alpicola Charp. alpestris Ziegl »
Immer bedeutend kleiner als vorige, meist blass von Farbe und durclnvegs mit stark in die Höhe gezogenem Wirbel. An einzelnen alpinen Orten in Unzabl in thierlosen Exemplaren, so z. ß. auf den Wiesengründen im Hintergrund des Sertigthals gegen den Wasserfall hin 6200' und höher über Meer. Der höchste Fundort, an dem ich solche bisher gesammelt, sind die Felshörner der linken Seite des Dumathals 8500 bis 9000' über Meer; von der Färbung sind kaum noch Spuren der Binde vorhanden, Oct. 1849»
In obgemeldeter scalaroider Form erhielt sie Herr Hartmann ebenfalls aus Bünden z. B. von Nufenen, siehe briefl. Bemerkg.

