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und uns, die wir vor ihm nichts sind, als arme Sünder, zu erlösen; und derselbe Gott wjll uns seinen Leib, den er für uns am Kreuze zum Opfer brachte, zur Speise geben, um sich ganz mit uns zu vereinigen. O großer Gott^ sollen diese beiden Mysterien nicht im Stande seyn, die Herzen aller Menschen in Liebe zu entflammen! Und welcher Sünder, er sey wie immer tief gefallen, soll verzweifeln, Verzeihung zu erhalten, wenn er das verübte Böse bereut, da er einen so liebenden und zur Verzeihung so geneigten Gott im Glauben anschaut?
Darum lasset uns, nach der Ermahnung des Apostels: „Mit Vertrauen zum Throne seiner Gnaden hinzutreten, aus daß wir Barmherzigkeit erlangen und Gnade finden zur Zeit, wo uns Hülfe von Nöthen ist." Hebr. 4, 16. Der Thron seiner Gnade ist das Kreuz, worauf Jesus thronet, um Jedem Gnade und Barmherzigkeit zu spenden, der dahin seine Zuflucht nimmt. Man muß aber ohne Säumen hinzutreten, jetzt, da es uns noch möglich ist, die zu unserm Heile nöthige Hülfe dort zu finden; leicht könnte eine Zeit kommen, wo wir sie nicht mehr finden können. Lasset uns also schnell mit großem Vertrauen zur Umarmung des Kreuzes Jesus hineilen. Unser Elend soll uns nicht zaghaft machen, wir werden bei dem gekreuzigten Heiland alle Reichthümer der Gnade finden. „Die Verdienste Jesus Christus haben euch mit allen Schätzen der Gottheit bereichert, und befähigen euch, jede Gnade, die ihr nur

