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Mazzini bediente sich des Papstes und des Königs von Sardinien, Karl Albrecht; sein Bestreben war dahin gerich­tet, aus Italien eine untheilbare Republik zu machen, und den Papst so wie den König zu entthronen.

Die zweite Partei G i o b e r t i bemühte sich wieder, ganz Ita­lien unter die Herrschaft des Papstes zu bringen.

Die dritte Partei unter Karl Albrecht, wollte diesen als Vorkämpfer der italienischen Angelegenheiten benüzen, und vachte ihm die Alleinherrschaft zu.

Radetzky stand also in Verona einem mächtigen Feinde gegenüber, der durch vie goldenen Versprechungen Englands durch Lord Minto zum Sturze Oesterreichs angespornt wurde. Von der anderen Seite war Radetzky von Wien gänzlich abgeschnitten.

Das ganze venetianische Gebiet war in Aufruhr.

So stand Feldmarschall Radetzky mit einem kleinen aber muthigen Heere in Mitte der Gefahr, auf Gott und seine Sol- vaten bauend.

Seine Tapferkeit und seine klugen Disposizionen waren es zunächst, welche die Armee und die österreichische Monarchie retteten.

Karl Albrecht wiegte sich in der süßesten Hoffnung, daß es seinen Agenten in Pest und Wien gelingen werde, die österreichische Monarchie in sich aufzulösen und derart zu schwächen, daß Feld­marschall Radetzky ohne weitere Hilfe bleibe, also seinen An­haltspunkt verlieren und zur Kapitulazion gezwungen sein werde. Aber er täuschte sich. In dieser eitlen Hoffnung betrieb er seine Kriegsvorbereitungen nur ganz flau; zudem mangelte ihm Energie. Jndeß gewann der tapfere Felvmarschall eine kostbare Zeit von zwei Monaten.

Karl Albrecht beeilte sich jezt mit dem Angriffe, wel­cher den 6. Mai begann. Der Held Feldmarschall erwartete ihn in gut gewählter Stellung.

Die Zahl der Unzufriedenen wuchs in fast jedem Lande Oesterreichs, und immer heftiger loderten die Flammen der Re- voluzion. Wien, Ungarn waren die Orte trauriger Ereignisse;

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