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Und es bedurfte ja nur eines Wortes, eines Winkes von ihrem alten Vater Radetzky, und seine Kinder warfen sich begeistert und todesmuthig in den Kampf, und siegten! Es war eine fürchterliche Schlacht, und viel Blut floß von den beiden erbitterten Gegnern.

Besonders für Wien wird der NameNovara" Stolz und zugleich Trauer weken, denn Söhne W ie n's waren es zumeist, die dort heldenmüthig kämpften, und den lezten Tropfen Blutes gaben für Radetzky für Kaiser und Vaterland!

Mit dieser Schlacht beendete Feldmarschall Radetzky seine Kriegsoperazionen.

Der Kaiser von Oesterreich zierte die Brust des Helden mit dem goldenen Vließ, und übersandte selbes durch den Erzherzog ' Wilhelm. Er ließ ferner Radetzky zu Ehren aus Gold, Sil-

! ber und Erz Medaillen gießen, welche die Aufschrift trugen:Jo-

^ sephus Lomes Radetzky Summus Austriae Dux."

Karl Albrechr konnte dem tapferen Felvherrn nicht

widerstehen, und seine Kraft war gebrochen. Um diesen Verlust und die daraus entstandene Schmach in Portugal zu verbergen, dankte er ab, und noch im Sommer desselben Jahres (1849) starb er zu Oporto.

Viktor Emanuel, Sohn des Verblichenen, kam per­sönlich zum Feldmarschall Radetzky, und bat um Frieden. Radetzky, der gegen seine Feinde stets mild verfuhr, hielt es für unwürdig, den Sohn für des Vaters Fehler zu strafen. Er gab ihm den Frieden, ohne daß er auch nur ein Dorf seines Landes verlor.

So wurde ein blutiger Krieg durch die Umsicht und Tapfer- ^ keit des Feldmarschalls Radetzky beendet.

Aber noch war das vergossene Blut in Italien nicht auf- getroknet, als es von Neuem fließen sollte.

) . M azzini wollte seinen Zwek um jeden Preis erreichen.

Er hielt seine Anhänger stets in Athem, und bot am 6.Februar 1853 neue Scharen auf, die gedungen waren, jeden ihnen entge­genkommenden österreichischen Soldaten zu erdolchen.