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mit noch einem Musensohne in dem entferntesten Puncte der Donauvorstadt wohnend, hatte ich täglich eine wiederhohlte Reise nach den Hallen der hohen Schule anzutreten; und dazu waren die brotschaffenden Lehrstunden noch in einer auf der entgegen gesetzten Seite liegenden Vorstadts- Ecke, nahe an den Linien der Stadt, zu erthei- len. Aber es gab keinen Augenblick, in dem ich mißvergnügt über mein Schicksal geklagt haben würde. Ich that meine Pflicht mit aller der Freude, die einem jugendlichen Gemüthe, das mit sich einig, in der Gegenwart glücklich und um die Zukunft nicht allzubekümmert ist, eigen seyn kann. Ja, es war wirklich eine überglückliche Zeit! Machen uns denn die Äußerlichkeiten des Lebens glücklich; bringt Geld und Überfluß ein frohes Herz und zufriedenen Sinn im Geleite mit sich? Dich, rosige Jugend, fördern keine Goldgruben der Welt an den Tag — und Dich, edle Genügsamkeit und sorglose Unschuld — wo sind jene Schätze, die Euch das Gegengewicht auf der Glückseligkeitswage zu halten vermöchten!
Nicht allzu lange dauerte meine höchst mittellose Lage. Die Folgen meiner Thätigkeit und die freundlichen Launen Fortunens vereinigten sich, mich zusehends in günstigere Umstände zu versetzen. Noch als Student gewann ich ein ziemlich bedeutendes Auskommen, und wie ich dann in die Welt hinaus trat, war mir das Glück

