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fortan so freundlich gewogen, daß es mir sogar klingende Gaben seiner Gunst auf einer Bahn gestreut hatte, in der man wohl sonst viele schöne Worte, goldene Verheissungen und, wenn es hoch kommt, einen Schatten von Ehre zu errin­gen gewohnt ist. Ich begriff kaum, wie es so kam; aber zu meinem Erstaunen erkannte ich bald, daß ich Herr einiger Tausend Gulden geworden.

Ich hatte mir in früherer Zeit wenig aus dem Gelde gemacht. Aber je mehr ich erwarb, desto lebhafter fühlte ich nun die drückende Last der nackten Armuth und die fern lächelnden Reize des üppigen Reichthums. Jetzt sah ich nicht mehr auf Jene zurück, die, weit ärmer als ich, mit tausend dringenden Bedürfnissen rangen, sondern wandte meine Augen nur immer auf die beneide­ten Reichen hin. Und wenn ich so in die Ban- quiersstuben trat, strotzende Cassen betrachtete da wurde es mir gar weh um die Brust! Ich fühlte lebhaft, wie arm ich noch sey, und die Furcht vor der Zukunft, als blickte der Hunger schon zum Fenster herein, rieselte im kalten Schauer mir über den Rücken herab.

Von diesem Augenblicke an erfüllte nur Ein unersättlicher Wunsch meine Seele reich zu werden an äußeren Gütern des Lebens. So ward ich in meinem drey und zwanzigsten Lebensjahre ein kleiner, geldsüchtiger Krämer, der mit allem, was ihm unterkam, gierig nach Gewinn, Kleinhandel