-aS siedende Wasser nicht schadet darinnen umkom­men. Sollte man nicht billiger Weise annehmen kön­nen, daß die, von dem Genüße des kalten frischen Quellwassers geheilten Cholera Kranken ihre Genesung der, in dem Quellwasser enthaltenen Kohlensäure, zu ver­danken hatten? Dann waren Säuerlinge (ayuae aci- dulae), ein Szliätscher^55at), ein Lzalardnaer - Sau­erbrunn , ein herrlicher Born der gütigen NaturI Und Cholera Ergriffene dürften bloß Sauerbrunnen innerlich und äußerlich gebrauchen. Für uns, die wir in der Nä­he von Szliats wohnen, dürfte dieses Bad als Schutz­mittel dienen, für Furchtsame ein Asyl werden. Aber nicht bloß Sauerbrunnen, auch Schwefelbäder: das Bad- ner-Bad bei Wien; das Trentschiner-kostyener und alle übrigen Schwefelbäder, deren Hauptbestandteil Schwefelwasserstossgas ist; zum häuslichen Gebrauche a- ber, und wo die natürlichen Bäder nicht leicht zu ha­ben sind, dürfte die , aus der Kalkleber (Kcxar calcis, sulfuretum calcis) und nicht, wie Einige eigensinnig wollen aus Schwefelleber ( dexar sulfuris, sulfuretum lixivae) bereitete , in den Apotheken unter dem Namen Schwefelwasserstossflüßigkeit ( tfquor bydrosulfureticus pro balneo ) bekannte Flüßigkeit als Präservativ, und, um den Körper rein zu erhalten, mit großem Vortheil angewendet werden.

Wie kommt aber das Cholera Miasma aus Infu- sionsthierchen bestehend, denen das kohlensaure Gas schädlich seyn soll, in die Lunge, das ausgeathmete koh-