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Vierter Theil.
Vom /eldmessen.
Erster Abschnitt.
Die einfachsten Meßinstrumente.
f 'i/aö Feldmessen so weit es uns hier zugänglich ist, besteht darin, daß wir mit Hilfe des ver- jungten Maaßstabes im Stande sind auf dem Papier eine Figur zu konstruiren, welche dieselben . Maaße enthält als Linien, welche auf dem Felde abgesteckt wurden. Die Figur läßt sich in ! Dreiecke zerlegen und ihren Flächeninhalt durch die Summe der Dreiecke berechnen. Um eine grade Linie auf dem Felde abzustecken und auszumessen, dazu bedarf es keiner besonderen Anweisung, sobald keine Hindernisse in der graden Linie sich befinden; man hat nur darauf zu I achten, daß man von der abgesteckten Linie nicht abweicht. Das Messen geschieht nun entweder ! mit Hilfe eines Stabes, welcher genau in 10 geometrische Fuß abgetheilt ist, oder einer Kette, ' in welcher die einzelnen Glieder genau 1 geometrischen Fuß lang sind. Die Eckpunkte der Figur, welche auf dem Papier nach dem verjüngten Maaßstabe konstruirt werden soll, werden auf dem Felde durch Stangen ausgesteckt. Schließt man nun aus unserem Verfahren das Messen der Winkel aus, welche zwischen den auf dem Felde abgesteckten Linien enthalten sind, weil man dazu eigens eingerichtete Winkelmeßinstrumente gebraucht, so wird man alle Anfangslinien und die sich nicht schneidenden Diagonalen ausmessen müssen, damit in den Dreiecken, in welche die Figur zerlegt wird, drei Seiten bekannt, und somit alle Winkelpunkte vollkommen bestimmt sind. Fällt man hierauf in der aus dem Papier nach dem verjüngten Maaßstabe konstruirten Figur in jedem Dreiecke ein Loth auf die Grundlinie, so wird man den Inhalt jedes Dreieckes, mithin der ganzen Figur berechnen können, wie dies die folgende Figur veranschaulicht.

