lichen Wissens als auch und namentlich mit freu­digem Erstaunen über diese ewigen Realitäten er­füllt und zu vollständigerem Erfassen des gesammten Heilswortes angeregt werden dürften.

Ich will es hier nicht weiter hervorheben, jeder Sachkundige weiß es sonst, wo die vornehmsten Lücken unserer evangelischen Glaubenslehre über das ewige Leben liegen. Im Anschluß sowohl an die alte und erste christliche Zeit, als auch an namhafte Bestrebungen der Neuzeit innerhalb der evangelischen Kirche bin ich, wie ich glaube auf Grund der Schrift, über die Un­bestimmtheit unseres evangelischen Bekenntnisses hin­aus gegangen und habe gefunden, erst bei solcher Fortbildung lassen sich die acht evangelischen Heils­begriffe von Gesetz und Evangelium, von Gericht und Gnade bis auf ihre äußersten Consequenzen und in ihrer ganzen, Gemüth und Verstand gleich sehr mit sich fortreißenden Kraft entfalten und ich bin kebendig überzeugt \ nur unter dieser Bedingung wird die entschiedene Verkündung von dem Heile allein in Christo und die heilskräftige Predigt von Buße