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kräftig unser Vaterland gegenwärtig noch dasteht, und wie sehr wir hoffen, daß Kinder und Kindes­kinder noch den Gott ihrer Väter preisen werden, unser Volk als solches wird doch einst wie andere Völker auch vom Schauplatz irdischer Geschichte ver­schwinden und nur noch in der Erinnerung fortleben; was aber nicht sterben, sondern ewig leben wird, das sind die lebendigen Glieder am unsterblichen Leibe Jesu Christi, das ist das Volk und Reich Gottes, die Gemeine des Herrn, in welche unter allerlei Volk. die Fülle der göttlichen Gnade und des ewigen Le- . bens ausgegossen ist. Diese schreitet zu ewiger Er­neuerung der einzelnen Seelen durch das steigende und sinkende Leben der Völker. Und so will sich denn in diesem letzten Theile des Kirchenjahres auch unsere Betrachtung von dem Heile des Einzelnen und unseres einzelnen Volkes zum Heile der gesumm­ten Menschheit, von der Gegenwart zur Zukunft, vom Glauben zur Hoffnung, überhaupt vom zeit­lichen zum ewigen Leben erheben. Die christliche Hoffnung vom ewigen Leben möchten wir in der nächsten Zeit zum Gegenstände unserer Betrachtungen machen. Bedenke ich die mancherlei Fragen, die hier­über schon an mich gelangt sind und großentheils in der Beschaffenheit unseres kirchlichen Bekenntnisses ihren Grund haben, so darf ich mich wohl euerer