Tert: Er legte ihnen ein anderes Gleichniß vor, und sprach: Das Himmelreich ist gleich einem Menschen, der guten Samen auf seinen Acker säete. Da aber die Leute schliefen, kam sein Feind, und säete Unkraut zwischen den Weizen, und ging davon. Da nun das Kraut wuchs, und Frucht brachte, da fand sich auch das Unkraut. Da traten die Knechte zu dem' Hausvater, und sprachen: Herr, hast du nicht guten Samen auf deinen Acker gesäet? Woher hat er denn das Unkraut? Er aber sprach zu ihnen: Das hat der Feind gethan. Da sprachen die Knechte: .Willst du denn, daß wir hingehen, und es auS- gäten? Er aber sprach: Nein! auf daß ihr mcht zugleich den Waizen mit ausraufet, so ihr das Unkraut ausgätet. Lasset beides mit einander wachsen, bis zu der Ernte; und um der Ernte Zeit will ich zu den Schnittern sagen: Sammelt zuvor daS Unkraut, und bindet es in Bnndlein, daß man es ver­brenne; aber den Waizen sammelt mir in meine Schemen.

Matth. 13, 24-30