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unserer öffentlichen und häuslichen Verhältnisse un- stäte und unsichere Wege gehen, so weit sie in unser Bereich kommen, vom festen Standort unseres Her­zens und Hauses aus die Hand zu bieten und ihnen zu ihrem Heile behülflich zu werden. Das Alles bringt freilich Sorgen, Kümmernisse, Lasten auf uns, denen wohl theilweise auszuweichen wäre; dann aber wucherten wir nicht mit dem uns verliehenen Pfunde, dann würden auch eine Menge der edelsten Anlagen in uns nicht ausgebildet und die schönsten Knospen der christlichen Seele nicht geöffnet. Der Geist der Gna­den, wenn wir selbst seiner froh werden wollen, rastet nicht, bis daß Alle herumgeholt und gerettet sind. Jedes hat seinen Kreis, in dem es opferwillig wirkt und die Kreise werden immer größer und immer vol­ler, bis auf dem ganzen Kreise des Erdbodens der heilige Leib Jesu Christi ausgeboren ist und wir selbst als dessen Glieder in allen Tugenden der Liebe gereift und zum Erbe der Heiligen im Licht zuberei­tet sind.

Geliebte in dem Herrn! Unser Leben wird, wenn wir also unser Heilsgeschäft nicht bloß auf uns be­schränken, sondern auch auf die Brüder ausdehnen, allerdings nicht erleichtert, sondern erschwert. Mancher aus uns seufzt unter der Last schwerer Verhältnisse und ihm wird oft zu Muthe, als ob es unter der-.