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Von jenem ersten Einsetzungsakte des Todes, da Gott zu dem gefallenen Stammvater sprach:Du bist Erde und sollst wieder zur Erde werden" 0), bis zu jenem Zeitpunkte, da der Tod selbst in den feu­rigen Pfuhl geworfen wird^), schreitet dieser Feind alles Lebens als eine unheimliche Gestalt durch un­ser Geschlecht, die Einen zum verzweifelten Todes- muthe aufstachelnd, die Andern zum Aufsuchen der wahren Lebensquelle. Die Väter des alten Bundes finden wir noch vielfach von Furcht und Klage über den Tod gedrückt; aber alsbald, wo lebendiger Got­tesglaube Wurzel geschlagen hat, da sehen wir auch, wenn nicht sogleich den zuversichtlichen Glauben, so doch gewissermaßen die Forderung des ewigen Lebens keimen und hoch sprüht über das Gefängniß der düstern Unterwelt, wo sich die Väter versammelten, über den trübseligen Hades, wie es die Heiden nann­ten, die Hölle, wie's Luther nicht immer ganz richtig statt Todtenreich übersetzt, über dieses unersättliche Todtenreich, aus welchem kein Entrinnen mehr war, sprüht hoch das goldene Hoffnungs- und Lebenswort empor:Darum freuet sich mein Herz und meine Ehre ist ftöhlich; auch mein Fleisch wird sicher lie­gen: denn du wirst meine Seele nicht in der Hölle

2) 1 Mos. 3, 19. 4 ) Offenb.20, 14.