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an ihre Füße gestoßen wurde; da aber die Calesche breit ist und die Mädchen den alten Andreas gut leiden können, so drücken sie sich zusammen und machen noch Platz für Zwei oder Drei, so daß der Wagen oft mit Acht dahinrollt, nicht mitgerechnet ein paar kleine Kinder, die unterwegs ebenfalls noch mitgenommen wer­den, die sich aber sehr dünn machen und rechts und links am Schlage stehen bleiben müssen. Die Pakete und Körbe allein verursachen dem ehrlichen Schwindelmann einige Verlegenheiten. Wenn es gutes Wetter ist, weiß er sich zu helfen; er bepackt als­dann die ganze Decke der Calesche, schiebt dem brummenden Andreas auch zuweilen eins der Passagierstücke auf den Sitz, er selbst nimmt nicht selten einen großen Korb auf den Kopf, das heißt, wenn es unterdessen dunkel geworden ist, und so rollt der Wagen dahin, die Pferde langsam trabend, Andreas mürrisch und verdrießlich, und die junge weibliche Welt im Innern mei­stens lustig und heiter und tausend gute und schlechte Witze machend.

Diese Equipage aber, geneigter Leser, die du in der Residenz wöchentlich mehrere Male zwischen vier und fünf Uhr Nachmittags bei dir vorüberrollen siehst, ist der Theaterwagen, von Leuten mit wenig Witz und viel Behagen auch der Thespiskarren genannt, seiner Abstammung nach eine geborene Hofcalesche, die so lange für die Ehrendamen und Ehrenfräulein benützt wurde, bis diese kost­baren Wesen behaupteten, nicht länger mit Ehren Darin fahren zu können.

An dem Nachmittage nun, wo unsere Geschichte beginnt, fuhr der Theaterwagen abermals und ziemlich früh durch die Straßen. Es wurde an diesem Abend ein neues Ballet gegeben, und das ganze große tanzende Personal mußte zusammengeholt werden. Der Wagen war schon ziemlich besetzt und Schwindel-