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Erstes Kapitel.
mann trat an den Schlag, um sich zu überzeugen, daß noch für Jemand Platz da fei oder genugsam guter Wille um zusammenzurücken.
„Wen holen wir noch ?" fragte eine Stimme aus dem Wagen.
„Mamsell Clara," antwortete der Theaterdiener.
„Ah! die Prinzessin!" lachte eine andere Tänzerin aus dem Wagen. „Die vornehmen Plätze sind besetzt; sie wird sich mit einem Rücksitz bequemen müssen."
Und eine Dritte fügte hinzu: „Ich fürchte, Mamsell Clara wird es übel nehmen, wenn wir sie einladen als Sechste bei uns zu sitzen."
Schwindelmann konnte unter Umständen grob werden, bevor aber dieß geschah, zupfte er sich selbst an einem seiner Ohren, als wenn er sagen wollte: „Mäßige dich." Heute that er auch also, mäßigte sich aber nicht, sondern entgegnete mit ziemlich lauter Stimme: „Spart doch euer Geschwätz; wenn Jede von euch auch nur halb so zufrieden wäre wie die Clara, so brauchte man in der Garderobe ein paar Ankleiderinnen weniger, und wir würden in der halben Zeit fertig. Pfui Teufel! so ein Aufheben zu machen! — Wollt ihr oder wollt ihr nicht?"
„Ich habe im Grunde nichts dagegen," sagte lachend eine Stimme aus dem Wagen.
Zwei Andere erwiederten. „Ich auch nicht, wenn sie sich behelfen will."
Und eine Vierte rief: „Ich weiß was Neues: die Clara hat ein Verhältniß mit dem Schwindelmann; die wird protegirt," — ein schlechter Witz, über den aber alle Fünf in Ermangelung eines besseren laut hinaus lachten.
Unterdessen schlug Schwindelmann brummend und murrend den Schlag zu, und der Wagen rollte durch ein paar Straßen,

