Im Fuchsbau.
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Stelle aus, wo er sich befand, hatte er zwei lange Gänge, sowie die Haupttreppe im Auge, und wenn er ruhig stand und horchte, so war es ihm möglich, den leisesten Tritt, selbst vom entferntesten Theil des Gebäudes, zu vernehmen. Die 'Thüre, neben welcher er stand, ist uns nicht unbekannt, sie führt in ein kleines Vorzimmer und von da in das hohe Gemach mit der dunklen Holzbekleidung.
Wie an jenem Abend, dessen sich der geneigte Leser vielleicht noch erinnern wird, waren die dunkeln Vorhänge vor dem Fenster Herabgelaffen und im Kamine brannten große Stücke Holz. Auf dem alten Tische mit der grünen Decke standen zwei brennende Leuchter, und auf dem Stuhle mit der hohen Lehne, der neben dem Tische stand, saß er im gleichen Anzuge wie damals. Er hatte die Beine über einander geschlagen, die rechte Hand unter sein Kinn gestützt, während seine Linke nachlässig herabhieng und den tscherkesstschen Dolch, den er am Gürtel trug, zu wiegen schien. Vor ihm stand Mathias in ehrfurchtsvoller Haltung.
„Du meinst also," sagte er, „daß sich die Polizei um den Vorfall da draußen bei dem Schwemmer weiter nicht bekümmert hat?"
„Ich weiß das sogar genau," erwiderte Mathias; „es trieben sich allerdings einige von ihnen an dem Abend dort herum, — aber," setzte er lächelnd hinzu, „es muß da ein guter Freund von uns dabei gewesen sein, denn sie zogen sich leise zurück, als wir das Haus verließen, und Einen hörte ich sagen: ach was! wer wird sich da hinein mischen! Pack schlägt sich, Pack verträgt sich!"
„Und doch hätten sie damals einen guten Fang.machen können; aber das Eisen zu deinen Banden, Mathias, liegt noch in tiefer Erde, wird vielleicht niemals gefunden."
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