Ächlundsiebenzigstes Kapitel. Auf der Polizeidirection.

'Während die vier Polizei-Beamten ganz ermattet und sehr verblüfft vor dem Gartenpavillon standen, befand stch der Flücht­ling in demselben in Sicherheit. Er blieb dicht an der Thüre stehen, und hütete stch vor dem geringsten Geräusch, ja er bezwang so viel als möglich seine schwer keuchende Brust, damit das Athcm- holen drüben nicht gehört würde. Ringsum war es stille, und er von seinen Verfolgern nur durch eine dünne Bretterwand ge­schieden; er fühlte sich jetzt wie der Schiffer auf stürmischem Meer. Näher als vorhin und auch jetzt noch war er dem Verderben nie gewesen. Die Nervenaufregung, das Bewußtsein, handeln zu müssen, hatte ihn bis jetzt nicht dazu kommen lassen, seine Lage zu übersehen, seine Lage, vor Allem aber die seiner unglück­lichen Schwester. Jetzt aber, wo sein Körper ermattet war, wo die Gefahr hinter ihm zu liegen schien, wo er aber immer noch wie angefeffelt stehen mußte, jagten seine Gedanken in tollen und wilden Bildern durch sein Gehirn. Und was sie ihm Schreckliches