Im Fuchsbau.
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„Ah! Seine Durchlaucht sind leichtsinnig im Wetten, aber geniren sich nicht um den Teufel; das muß biegen oder brechen.
Er ist ein gefährlicher Mensch." — Diese Worte murmelte er vor sich hin, so daß der Jäger nicht im Stande war, sie zu.verstehen. — „Nun zu dem Briefe!" sagte er nach einigen Augenblicken mit lauter Stimme. — „Na, Josef," fuhr er lächelnd fort, „du wirst nicht Alles verlernt haben. Oeffne den Brief geschickt und vorsichtig. Du weißt, dort im Wandschrank befindet sich das Nöthige dazu."
Der Jäger zauderte.
Der Andere betrachtete das Siegel und schien dieses Zaudern nicht zu bemerken. „Er hat sich ein neues ganz gleiches machen lassen," sprach er lächelnd vor sich hin. Dann fuhr er lauter fort: „Es ist fein, aber dick; der Abdruck ist schwierig; du kannst es hinweg schneiden. — Da."
Der Jäger kämpfte einen schweren Kampf; sein Auge blitzte, . seine Brust hob sich gewaltsam von tiefen Athemzügen. — „Verzeihen Sie mir, Herr," sagte er nach einer längeren Pause, „das kann ich nicht."
„Was kannst du nicht?"
„Der Brief ist von meinem Herrn," fuhr er mit weicher, bittender Stimme fort, „von einem gütigen Herrn. O, es ist schon des Verraths genug, — aber selbst öffnen — meine Hand zittert."
„Ah, mein Freund," rief der Andere, und, wie es schien, gewissermaßen lustig, aus, „aber deine Hand zittert nicht, wenn sie auf eigene Rechnung die Büchse führt."
Josef senkte sein Haupt und entgegnete: „Wenn ich Ihnen mit meinem Leben nützen kann, Herr, so werde ich nicht einen Augenblick zaudern, es hinzugeben, aber-es ist ja Ihre

