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sich in den platten Kronfortsatz und den Gelenkfortsatz, der mit dem Schläfebein das Kiefergelenk bildet. Bei den Wiederkäuern ist die Bewegung des Unterkiefers wegen der flachen Beschaffenheit der Gelenkstheile viel freier, dagegen bei den fleischfressenden Thieren aus entgegengesetzten Ur­sachen die Seitenbewegung mehr gehemmt.

Von den Zähnen.

8. 13.

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Man unterscheidet Schneide- Haken- und Mahlzähne. An jedem Zahne kommt seine Krone, d. i. der sichtbare außer dem Zahnfleisch befindliche Theit, sein Hals oder jene Zahngegend, welche zwischen der Wurzel und Krone gedacht wird, und seine Wurzel, welche in dem Kieferbeine steckt, in Betracht. Die Schneidezähne haben schau­felförmige Kronen. Ein neuer Schneidezahn endigt in ei­nen erhabenen eirunden Rand, welcher eine Höle (Kunde oder Marke) einschließt. Dieser Rand nützt sich durch das Kauen allmälig ab, so daß der vordere Theil eher als der Hintere geebnet ist. Nach gänzlichem Verschwinden des Randes verschwindet natürlich auch die Kunde, und der Zahn endigt jetzt in die durch Abreibung entstandene Reib­fläche. Aber auch die Reibfläche ändert ihre Gestalt. Denn als horizontale Durchschnittsfläche betrachtet, welche mittelst fortschreitender Abnützung von der Krone gegen die Wurzel vorrückt, muß sich ihre Peripherie in der Art än­dern, als die Gestalt des Zahnes selbst sich gegen die Wur­zel zu allmälig ändert. So bleibt bei den Pferden durch eine Reihe von Jahren die gebildete Reibfläche eirund mit überwiegendem Querdurchmesser, wird später kreisrund mit