über voll Morast mar, »bist Du, Kerl, betrunken? Ich will Dich bex Deiner Herrschaft schon ordentlich anempfehlen,

Du Lump Du! Das sag' ich Dir, wenn ich morgen Deine Gebietherinn heirathe, so bist Du übermorgen aus mei- mem Dienst!«

Herr von Kuhwackel verstand nicht alles, was der Rittmeister noch langer in den Bart brummte, sondern richtete mit dessen Hilfe wieder den Wagen auf, und da Herr von Eisenfresser nicht mehr fahren wollte, so kehrte er um, und trabte fröhlich heim, von dannen er ge­kommen.

»Ha, ha!« lachte der Rosselenker in sich hinein, »der Rittmeister wird Augen machen, wenn er erfahrt, daß nicht er, sondern ich der glückliche Bräutigam bin!

O wie freue ich mich auf den Augenblick, wo er«

»Holla, Kutscher! halte still ! Das ist recht charmant, daß ich Dich treffe, durch das infame Wetter habe ich mich verspätet, und um acht Uhr soll ich schon bey Dei­ner Herrschaft seyn! Der Wagen kommt mir just wie gerufen!« >

Es war der Rath Stollner. Herr von Kuhwackel mußte nolens volenö seine Rolle als Kutscher noch langer fort spielen. Er stieg vom Bocke, half dem Herrn Rath in die Kutsche steigen, und brachte ihn glücklich an seinen Bestimmungsort, wofür ihm der überglückliche Stollner zwey Zwanziger zum Trinkgeld in die Hand drückte.

Der unglückliche Liebhaber, der einen Nebenbuhler aus dem Hause, und den andern in das Haus seiner Geliebten eigenhändig kutschiit hatte, ließ sich deß- halb kein graues Haar wachsen, sondern marschirte vvll ,'j