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§• 5 »
Von den kältischen Vernunftweifen — Trübten undLruhten, ihren Ledrmeynungen und Verrichtungen.
Die Vernunftweisen der Kälten, oder der Tüts skalten, ^ Tüte Schalken, d. t. Gottesdrener, hießen in verschiedenen Mundarten, Trühten, Lruhten, Thruten, Druthen, Druyten, Druidh, auch ver-
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schen, bey ihrer Glaubensvertauschung, eine Mutter GotteS sich so leicht gefallen lie, ßen, die sie nicht Maria, — sondern gerade die Mtkil, Meichel, Mihle hießen, wie noch in der Fränkischen Mundart, auf den heutigen Tag. Als der Engel oder Gesandte GotteS, Gabriel, der unbefleckten jüdischen Jungfrau Maria zu Nazareth, die unvermuthete Nachricht vom Himmel brachte, „daß der heilige Geist über sie kommen, und die Kraft deS Höchste« sie überschatten würde, wovon sie schwanger werden sollte im Leibe, — wie der Geschichtschreiber der neuen Lehren (Evangelist. Luc. c i» v. 26 rc.) erzählt, — heißt es ln einer gereimte« Aebersetzung aus dem Xlll. Jahrhundert r
ANkel die leve Jungfraw Heer,
Thet sich darob verwundern sehr.
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