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dich, sagt Haarwerth, Bischoff von Maynz, zn König Otto I. in seiner Einweyhungbey dem S tab, die dir Untergebnen mit väterlicher Ge- walt zu richten. " s) Mit selbigem in der Hand sammelte der UrtHeils - Sprecher die Stimmen der Ebenbürtigen Urtelsfinder und sprach das geschöpfte Urtel aus, oder machte es bekannt. Da­von wird er auch der Frager, Fragrichter ge­nannt, f) im Gegensatz des schweigenden oder stum­men Richters oder Schuldheißens. Jener hielt den Stab über sich, dieser unter sich, u) Mit selbigem gab er das Zeichen zur Ordnung, gebot Stillschwei­gen. Irrung, Zwist, Speen^ Widerwille wurde ab- gethan, gerichtet, geschlichtet, abgenrtelt. Da­von ist das Zeitwort staven staban sta­ben, richten, Gerichthalten, gestabt wer­den , vor versammeltem oder besetztem Gericht zu Recht gewiesen werden, x) Der staben,. mit

dem

In der Abbildung König Karls bey

B a l u z. Tom.. H Capitular. S. 1276. sitzt derselbe mir dein Stab in der Hand.

s) Wittikin ds Geschichrbücher.

t) Der Staramman des Stadtgerichts zu Nordlingen

har den Stab und Gewalt von Bürgermeister und Rath und ist um die Urrheile ein Frdger.

Eines ersamen Raths deß heiligen Reichs Statt Nordlingen Raths Ordnung, a. 1556.

u) Meichsner, vecit. Cameral. Tom. IV. S. 36s»

x) Ein sehr altes ehrwürdiges Gerichtswort der teutr

schm

X :